Bairische Komödie Wasserburg

Die BAIRISCHE KOMÖDIE WASSERBURG hat seit ihrer Gründung vor drei Jahren für Furore gesorgt, nicht zuletzt durch die “Amtsgerichts”-Tournee mit Christine Neubauer.

Aufführungen entnehmen Sie bitte dem Spielplan. Klicken Sie dafür auf der Startseite auf den Pfeil rechts unter meinem Namen.

Miss Poirot und die Leiche ohne Kopf

Der Wasserburg-Krimi von Jörg Herwegh… ein fiktiver Krimi im idyllischen Wasserburg am Inn…

Im Theatersaal der LandWirtschaft Staudham

Sonntags Vorstellungsbeginn 18.30 Uhr, samstags 20 Uhr.

Es besteht die Möglichkeit, ein 4-Gänge-Menü in der Gastronomie im Erdgeschoss zu genießen:
Vorspeise und Hauptgang vor dem 1. Akt, die Nachspeise in der Pause… nach dem Theater eine Käseplatte.

Miss Poirot

Miss Poirot


Die Regional- und Lokal-Krimis beherrschen den Büchermarkt, ihre Verfilmungen sind Renner in TV und Kino… Zeit wird es für den Lokal-Krimi Wasserburg am Inn!

Ein Krimi-Dinner der besonderen Art, spannende wie satirische Theater-Unterhaltung im Theatersaal im stilvollen Festsaal.

Auf Wunsch – bekannt und empfehlenswert – können die Zuschauer vor und nach dem Theater in der renommierten Gastronomie, im Erdgeschoss, ein Vier-Gänge-Menü für 32 € genießen.

Der Fall: In Wasserburg am Inn steigt eine eigenwillige Dame im weißen Hosenanzug im Hotel “Zum Goldenen Ross” ab. Sie nennt sich “Miss Poirot” und ist – wie köönte es anders sein – ein Fan der Agatha Christie-Figuren Miss Marple und Hercule Poirot.
In Wirklichkeit… heißt sie Gisela Lüdemann und stammt aus Bochum.

Die Wasserburger kümmern sich kaum um die eigenwillige Dame, die Gemüter in der alten Innstadt werden zu sehr durch den “Museumsstreit” erhitzt.
Warum? Bürgermeister Stanzl plant in einem alten Fabrikgebäude ein teures Museum für eine Ständige Ausstellung des renommierten Malers George Schafgerber.

Der Bürgermeister will den Tourismus und das schwächelnde Wirtschaftsleben Wasserburgs ankurbeln, stößt aber auf großen Widerstand bei “wichtigen” Bürgerinnen und Bürgern.

George Schafgerber und sein Bruder Gerd, Manager des Künstlers, haben sich in kurzer Zeit viele Feinde in Wasserburg gemacht…

Kurz vor der großen Museums-Eröffnung wird die kopflose Leiche von George Schafgerber aus dem Inn gefischt. Dieser brutale Mord versetzt die kleine, idyllische Stadt in helle Aufregung.
Miss Poirot, der so einige merkwürdige Vorgänge vor dem Mord aufgefallen sind, hält den von der Polizei schnell präsentierten Mordverdächtigen für unschuldig und beginnt selbst zu ermitteln.

Damit begibt sie sich in große Gefahr…

Theatereintritt: 17,- € (erm.: 12,-. €)

Mögliches Vier-Gänge-Menü zu 32,- €!
(Vor und Hauptspeise von 17 bis 18.30 Uhr im Erdgeschoss. In der Theaterpause um 19.30 Uhr im Erdgeschoß Nachspeise. Nach dem Theater Käseplatte!)

Die Darsteller und ihre Rollen:

Elisabeth Rass (Miss Poirot)
Kathrin Gerlsbeck (Kathi, Bedienung)
Sepp Christandl (“Michi” Zellhofer, Besitzer des Hotels “Zum Goldenen Ross”)
Peter Fritsch (Bürgermeister Stanzl)
Andreas Faltermeier (H.P. Wimmer, Wasserburger Künstler)
Jörg Herwegh (George Schafgerber)
Brigitte Oberkandler (Lydia Fichtner, Redakteurin beim “Wasserburger Kurier”)
Heinz Warnemann (Schmaidinger, Vorsitzender des Heimatvereins)
Helge Leuchs (Radenkovic, ehemaliger Schlachter im alten Schlachthof)
Sabine Büstlinger (Evelyn Zellhofer)


Irschenberg


eine Rabenkomödie mit Chris Blunser und Jörg Herwegh


Kritik im OVB vom 27.4.2017 von Karin Wunsam:
“Zwei Männer unter einem Dach und Chaos ist garantiert!

Eigentlich die optimale Rahmenbedingung für eine Komödie. Die Lacher waren damit schon programmiert bei der Uraufführung von „Irschenberg“ von und mit Chris Blunser und Jörg Herwegh. Die beiden lebens- und spielerfahrenen Akteure schafften es aber, neben viel Situationskomik auch Tiefsinn in ihr neues Stück zu packen.

„Irschenberg“ erinnert an das Bühnenstück „Ein seltsames Paar“ von Neil Simon, das im Jahr 1968 mit dem amerikanischen Komiker-Duo Jack Lemmon und Walter Matthau verfilmt wurde. Die Handlung: Ein depressiver Ordnungsfanatiker und Hypochonder zieht zu seinem Freund. Der ist ein lebenslustiger und schlampiger Chaot, der sich statt für Sauberkeit und Ordnung viel mehr für Sport und Frauen interessiert.
Ein ernster Hintergrund

Beim aktuellen Bühnenwerk von Chris Blunser und Jörg Herwegh verhält es sich ähnlich. Doch die Entstehung des Stücks „Irschenberg“ beruht auf einem sehr ernsten Hintergrund: Chris Blunser erkrankte 2014 an einem bösartigen Schilddrüsenkarzinom. Wie sehr ihn dieser Schicksalsschlag traf, zeigt sich schon auf seiner Internetseite. Da beschreibt der Kabarettist genau, wie er in einer achtstündigen Operation von diesem Geschwür befreit wurde und sich nach 35 Bestrahlungen und Reha in der Trissl-Klinik in Oberaudorf zurück ins Leben kämpfte.

Als Brando gibt er in „Irschenberg“ genau diese Erlebnisse noch einmal wieder, nun sogar vor Publikum, direkt und schonungslos. Obwohl ganz in seiner Rolle und gewürzt mit viel schwarzem Humor, merkt man, da spricht der 54-Jährige über sich, über sein Leiden, seine Ängste, vielleicht, um über diesen Weg diese traumatische Erfahrung besser verarbeiten und hinter sich lassen zu können – die Grenze zwischen Spiel und Realität verschwimmt.

Brando zieht nach einem Wasserschaden für einige Wochen zu seinem alten Schulfreund Bertl, gespielt von Jörg Herwegh. Dieser kann auch nach sieben Jahren immer noch nicht verwinden, dass ihn seine Frau Tina verlassen hat. Seine Überfürsorge bekommt nun Brando in vollen Zügen zu spüren. Der kann sich zuerst nur wundern. Dann fängt er aber an, einen Plan zu schmieden, wie er seinen Freund dazu bringen kann, sich endlich einmal um sich selbst zu kümmern, als ständig nur um andere.

Jörg Herwegh und Chris Blunser sind ein eingespieltes Duo mit hoher Professionalität. Auf der Bühne harmonieren sie perfekt. Treffend und glaubhaft verkörperten beide bei der Uraufführung von „Irschenberg“ in der Mensa der „Beruflichen Forbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft“ (BFZ) in Rosenheim ihre Rollen.

Die Örtlichkeit war für ein Theater ungewöhnlich: Der Platz war begrenzt. Es gab keine Bühne. Herwegh bezeichnet diesen Rahmen als „Rosenheimer Zimmertheater“. Tatsächlich hat das Spiel in kleinem Raum seine Vorteile: Jörg Herweg und Chris Blunser kamen ihren rund 20 Zuschauen sehr nahe. Diese fühlten sich dadurch förmlich hineingezogen in die Handlung.”